Rubble Trench Foundation – Das Fundament

März 2014

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Nach einiger Zeit auf dem Hektar Herum-Wandern und Hinein-Spüren haben wir unseren Hausplatz in sanfter Hanglage ausgewählt. Wir haben zur Einweihung und Reinigung an diesem Ort ein Feuer entfacht. An der Stelle wo das Feuer brannte, ist heute unser Essplatz.

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DSC_2497Unser Sohn Paul hilft gerne beim Entrinden der Baumstämme, die in unserem Haus verbaut werden – das Ziehmesser hat er wunderbar im Griff und schneidet damit kleine Stückchen Rinde ab. Monatelang hat er seinem Papa immer wieder zugeschaut als er Baumstamm für Baumstamm abgeschält hat.

 

 

 

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Zu Beginn war die Motivation den Hausplatz selbst mit dem Spaten in den Hang zu graben, dann ergibt sich die Möglichkeit dies durch einen Bagger-Profi tun zu lassen. Nun bei unserem schweren Lehmboden ist es eine grosse Hilfe und der Hausplatz ist in 3 Stunden fertig. (Mit dem Spaten wären es wohl eher 3 Wochen geworden)

 

DSC_2764Feierliches Abschreiten des Hausplatzes und markieren des Bauplatzes mit Stöckchen. Der „Durchmesser“ vom Neueck beträgt 6,5 Meter.

 

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Eine LKW Ladung mit 24 Tonnen Kieselsteinen wird in die Mitte abgeladen, mit Hilfe unseres Freundes Mike graben wir rundherum den Fundamentring. Der Graben ist ca 80 cm tief und 45 cm breit und wird fast bis auf Bodenniveau mit Kies aus dem Haufen gefüllt. Der restliche Kies wird mit dem Rechen geglättet und bildet ein ca. 20 cm hohes Fundament für den späteren Holz- und Lehmboden.

 

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Hier ein Blick in den Schacht, der Lehmboden hält die Form wunderbar ohne einer zusätzlichen Verschalung aus Brettern.

 

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Hier ist der Fundamentschacht fertig gebuddelt und mit Kies angefüllt. Obendrauf ist eine Holzverschalung für den Betonring, die ich mit Erde „angehäufelt“ habe damit das Regenwasser später vom Haus wegfließt.

 

 

 

 

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Nach ein paar Tagen ist das Streifenfundament schliesslich fertig und der Beton trocknet. Die Mitte des Raumes ist durch einen Stab markiert und die Wasserleitung schon ins Haus verlegt. Im Hintergrund steht der Dachstuhl schon in der Wiese und wartet auf seinen großen Tag.

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2 Kommentare zu “Rubble Trench Foundation – Das Fundament”

    1. Wir sind hier in eine kleine bestehende Siedlung eingebettet, mit einem gemeinsam genutzten Tiefenbrunnen. Die Wasserleitung hatte ich direkt nach den Baggerarbeiten einbegraben, noch bevor ich mit dem Fundament begonnen habe. Da es währen der Bauzeit so oft geregnet hat, habe ich fast alle Lehm-Sand-Stroh-Mischungen mit Regenwasser und EM’s gemacht.

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